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Migräne? Hilfe ist möglich!

Migräne sind anfallsartig auftretende heftige Kopfschmerzen, die oft mit Übelkeit, Sehstörungen, Kreislaufproblemen sowie Licht- und Lärmempfindlichkeit auftreten. Die Auslöser für Migräne-Attacken sind individuell verschieden. Bei manchen Betroffenen kann der Anfall beispielsweise durch Stress, Wetterwechsel oder den Verzehr bestimmter Lebensmittel ausgelöst werden.

Die Erkrankung kommt häufiger bei Frauen vor – oft in Verbindung mit dem weiblichen Zyklus (Menstruationsbeschwerden). Aber auch Männer können unter Migräne-Attacken leiden und bereits Kinder und Jugendliche können davon betroffen sein. Gängige Schmerzmittel wie Acetylsalicylsäure (ASS), Ibuprofen oder Paracetamol sind bei einer echten Migräne häufig wirkungslos. Zudem erschwert oft die einhergehende Übelkeit die Selbstmedikation. Inzwischen gibt es eine neue Generation der Migräneschmerzmittel, die sogenannten "Triptane", die jedoch nicht ohne ärztlichen Rat eingenommen werden sollten. Es ist also dringend ratsam, mit dem Hausarzt bzw. Facharzt abzuklären, ob es sich um eine echte Migräne handelt.

Migräne-Schmerztherapie nach Kern – "wohlfühlen lernen"

In unseren Praxen bieten wir eine spezielle Migräne-Therapie nach Kern an. Während bei herkömmlichen Schmerztherapien der eigentliche Schmerz im Zentrum steht, wird hier der Fokus auf das Wohlbefinden gesetzt. Die Erklärung dafür ist simpel: wenn beispielsweise ein herkömmliches Kopfschmerz-Tagebuch geführt wird, setzt sich der/die Patient/in ausschließlich mit dem Schmerz auseinander. Wer ständig an den (evtl. eintretenden) Schmerz denkt, wird ihn auch empfinden.

Befasst sich der/die Patient/in jedoch mit den schmerzfreien Zeiten und dokumentiert diese, rücken die positiven Sinneseindrücke ins Zentrum der Gedanken. "Wir sind das, was wir denken" lautet eine fernöstliche Weisheit. Von dem, was wir denken und was uns beschäftigt, ist auch unser Empfinden abhängig. Unsere Patienten erhalten die Anregung, ein sogenanntes "Wohlfühl-Tagebuch" zu führen, in dem sie folgendes aufschreiben sollten:

  • Ausführliche Beschreibung des Wohlbefindens
  • Was war der Auslöser für das angenehme Gefühl?
  • War das Wohlbefinden körperlich spürbar, wenn ja, wo?
  • Wie hat es sich angefühlt?
  • War es eine besondere Umgebung, in der es so angenehm war?

Das Schmerzgedächtnis überlisten – gedanklich neue Wege gehen

Ziel ist es, sich mit den angenehm empfundenen Situationen und Reizen zu befassen. Im Rahmen der Therapie wird zunächst versucht, den Schmerzursachen auf den Grund zu gehen. In Kombination mit Bewegungs- und Entspannungmethoden wird während der eigentlichen Therapie quasi das Schmerzgedächtnis mit einem "Wohlfühlgedächtnis" überschrieben.

Fragen Sie bei uns nach dieser Art der Migräne-Schmerztherapie. Wir beraten Sie hier gerne.

   
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